ralfzosel.de | Mandatsakquisition https://ralfzosel.de Mon, 26 Jun 2017 08:11:30 +0000 de-DE hourly 1 Neue Funktionen in AdWords https://ralfzosel.de/blog/neue-funktionen-in-adwords/ https://ralfzosel.de/blog/neue-funktionen-in-adwords/#respond Mon, 26 Jun 2017 08:11:30 +0000 https://ralfzosel.de/?p=4782 In der AdWords-Hilfe finden Sie den stets aktuellen Überblick neuer Funktionen in AdWords.

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Sie setzen Google AdWords für die Akquisition neuer Mandate ein? Dann lohnt sich ein Blick in die AdWords-Hilfe. Da finden Sie den stets aktuellen Überblick neuer Funktionen in AdWords.

Screenshot der AdWords-Hilfe mit dem Überblick neuer Funktionen

Für mich die spannendste Neuerung aus dem letzten Monat sind z. B. die neuen Berichtsspalten zum Qualitätsfaktor.

Pflichtlektüre für ambitionierte AdWords-Werber ist natürlich auch Inside AdWords („Google’s official blog for news, tips and information on AdWords“).

Hinweis: Ich bin „Google-Partner“ und unterstütze Rechtsanwälte bei der Akquisition von neuen Mandaten per Google AdWords.

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anwalt.de-Widget (Bewertungen) funktioniert wieder https://ralfzosel.de/blog/anwalt-de-widget-funktioniert-wieder/ https://ralfzosel.de/blog/anwalt-de-widget-funktioniert-wieder/#respond Thu, 01 Jun 2017 09:33:17 +0000 https://ralfzosel.de/?p=4742 Die Layout-Probleme beim anwalt.de-Widget sind behoben. Vorausgegangen war ein zähes Ringen mit dem Support von anwalt.de. Mehr zu den Hintergründen.

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anwalt.de Widget mit verschobenem Layout

Das anwalt.de-Widget, mit dem man die Bewertungen von anwalt.de auf der eigenen Kanzleihomepage komfortabel einbinden kann, funktioniert wieder. Anfang März war einer meiner Kundinnen aufgefallen, dass auf ihrer Kanzleihomepage das Layout im Widget „irgendwie verrutscht“ war. Ich bin der Sache nachgegangen und es entwickelte sich eine etwas zähe Diskussion mit dem Support von anwalt.de. Nach knapp 2 Monaten schrieb ich schließlich eine E-Mail an Herrn Stefan Popp, den Leiter IT & Produktmanagement von anwalt.de, wie folgt:

(…) Ich sehe das so:

Ihre Kunden bauen das Widget ordnungsgemäß in ihre Kanzleihomepage ein. Sie kommen irgendwann auf die Idee, etwas am Widget zu verändern. In der Folge verschiebt sich die Darstellung auf der Kanzleihomepage Ihrer Kunden.

Wenn man das bei Ihnen reklamiert, wird man darauf verwiesen, man könne das Widget auch anders einbauen (iFrame) oder „man müsse das Vererben der CSS-Angaben unterdrücken“ mit dem Verweis auf obskure Diskussionen im Internet.

Herr R. schreibt jetzt:

„Der Großteil unserer Anwälte ist sehr froh, dass sich das Widget an die Webseite anpasst und nicht extra programmiert werden muss.“

Kann ja sein. Ich wäre allerdings froh, wenn ein Widget, das man eingebaut hat, sich nicht nachträglich verändert bzw. einfach nicht mehr funktioniert und man gezwungen ist a) ständig zu überwachen, ob das Widget noch ordnungsgemäß läuft und b) an der Kanzleihomepage rumbasteln muss, damit es wieder funktioniert.

Nun ist ja WordPress kein exotisches CMS und die von mir beobachteten Probleme treten bei zwei völlig unterschiedlichen Themes auf (…).

Wenn man ein bisschen im Internet sucht, findet man zahlreiche weitere Kanzleihomepages mit ähnlichen Problemen, z. B. [es folgt eine Liste mit 9 verschiedenen Kanzleihomepages]. Die Liste lässt sich mühelos verlängern.

Von daher sehe ich es eigentlich primär als Ihre Aufgabe an dafür zu sorgen, dass Ihr Widget weiterhin funktioniert. (…)

Postwendend kam die Antwort: „(…) wir kümmern uns.“

anwalt.de Widget mit wieder korrektem Layout

Beim Anwaltstag in Essen kam dann eine freundliche Mitarbeiterin von anwalt.de extra zu mir an den Stand und lies von Herrn Popp ausrichten, dass kommenden Mittwoch – also gestern – die neue Version des Widgets online gehe. Und tatsächlich: Heute ist alles wieder in Ordnung – nicht nur bei meinen Kunden, sondern offenbar auf allen Kanzleihomepages, die das anwalt.de-Widget eingebunden haben.

Was lernen wir daraus?

  1. Manchmal lohnt es sich, den Dingen auf den Grund zu gehen und sich nicht mit der ersten, zweiten oder dritten Antwort des Support zufriedenzugeben.
  2. Man muss hartnäckig dranbleiben und immer wieder nachhaken, sonst droht die Sache einzuschlafen.
  3. Letztendlich kommt es darauf an, dass man dem Dienstleister so ein Problem als sein Problem begreiflich macht.

Anstrengend ist das ganze schon – für einen selbst und wohl auch für den Support. Aber ich muss zugeben: Mir macht sowas sogar ein bisschen Spaß – vor allem wenn man am Ende Erfolg hat.

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einfach-vertreten.de – Interview mit RAin Rothstein https://ralfzosel.de/blog/einfach-vertreten/ https://ralfzosel.de/blog/einfach-vertreten/#respond Tue, 23 May 2017 08:05:26 +0000 https://ralfzosel.de/?p=4716 einfach-vertreten.de ist eine Online-Plattform zur Vermittlung von Terminsvertretern. Ich sprach mit der Betreiberin Frau Rechtsanwältin Annet Rothstein.

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Rechtsanwältin Annet Rothstein aus Berlin betreibt gemeinsam mit Frau Anna Nikola Gilles die Online-Plattform einfach-vertreten.de. Ich hatte jetzt Gelegenheit, die Kollegin Rothstein zu ihrem Projekt zu befragen.

Frau Rothstein, was ist einfach-vertreten.de und an wen richtet sich das?

Frau Rechtsanwältin Annet Rothstein

Frau Rechtsanwältin Annet Rothstein betreibt die Online-Plattform einfach-vertreten.de

einfach-vertreten ist eine Internetplattform und richtet sich an Rechtsanwälte, die eigene auswärtige Gerichtstermine nicht selber wahrnehmen wollen oder können und an solche Rechtsanwälte, die gerne Gerichtstermine für andere Rechtsanwälte wahrnehmen möchten.

Wie läuft das konkret ab, wenn ich einen Kollegen für einen auswärtigen Termin suche?

Sie schreiben den Termin in Ihrem eigenen Mitgliederbereich aus. Alle erforderlichen Daten werden in eine Maske eingegeben und am Schluss der Ausschreibung entscheiden Sie, ob der Termin sofort an das erste interessierte Mitglied vergeben werden soll oder ob Sie sich nach Ablauf von 3 Tagen einen Terminvertreter aus einer Liste aussuchen wollen. Wenn alle Angaben gemacht sind, drücken Sie auf “Eintragen” und wir informieren alle Mitglieder über den Termin. Nach erfolgter Vergabe erhalten Sie die Kontaktdaten des Terminvertreters.

Screenshot einfach-vertreten.de

einfach-vertreten.de: Gerichtstermin ausschreiben (Screenshot)

Was kostet mich das?

Für die Terminvertretung gibt es festgelegte Gebühren und zwar je nach Gericht und Streitwert zwischen netto 70,00 € und 200,00 €. Diese Gebühren sind an den Terminvertreter zu zahlen. Wählt das ausschreibende Mitglied ein höheres Honorar für die Terminvertretung, ist das höhere Honorar vereinbart und an den Terminvertreter zu zahlen.

Die Mitgliedschaft bei einfach-vertreten ist kostenlos. Für die Vermittlung fällt eine Vermittlungsgebühr an, wenn der Termin vergeben wurde und auch tatsächlich stattfand. Die Vermittlungsgebühr beträgt netto 4,90 € bzw. 9,90 € – je nach Gericht und Streitwert – und es kommt eine Gebühr von netto 2,90 € für das ausschreibende Mitglied hinzu, wenn die Option “Auswahl eines Terminvertreters” gewählt wurde.

Auf der Internetseite findet sich ein übersichtliches Kostenmodell.

Und umgekehrt, wenn ich mich als Terminsvertreter zur Verfügung stellen will – was muss ich tun?

In Ihrem Mitgliederbereich können Sie angeben, ob und in welchem Benachrichtigungsradius Sie über ausgeschriebene Termine informiert werden wollen. Sobald ein Termin in Ihrem Benachrichtigungsradius von einem Mitglied ausgeschrieben wird, werden Sie über den Termin informiert und können den Termin sofort in Ihrem Mitgliederbereich annehmen oder sich in eine Liste einschreiben. Nach erfolgter Vergabe erhalten Sie eine Benachrichtigung mit den Kontaktdaten des ausschreibenden Mitglieds und können sofort Kontakt zu diesem Mitglied aufnehmen oder werden von dem ausschreibenden Mitglied kontaktiert.

Wieviele Mitglieder haben Sie eigentlich?

Die Mitgliederzahl erhöht sich ständig und wir haben aktuell etwas mehr als 1.000 aktive Mitglieder.

Wie sind die über Deutschland und über die Rechtsgebiete verteilt?

Die Mitglieder sind bundesweit ziemlich gleichmäßig verteilt und es gibt natürlich Gebiete, in denen wir mehr Mitglieder haben als in anderen Gebieten. Auf bestimmte Gebiete können wir das nicht begrenzen. Allgemein sind die Großstädte besser besetzt und es gibt kaum mehr weiße Flecken. Bei den Rechtsgebieten ist es ähnlich. Die Rechtsgebiete sind so verteilt, wie sie bei den Rechtsanwälten insgesamt verteilt sein dürften. Familienrecht, Arbeitsrecht, Verkehrsrecht, Medienrecht und Medizinrecht sind die Rechtsgebiete, bei denen am häufigsten Termine ausgeschrieben werden.

Wenn ich das richtig sehe, können Mitglieder nur wenige Angaben zur eigenen Person machen – eigentlich nur Adresse, ggf. Fachanwaltschaften und Tätigkeitsschwerpunkte. Ich habe also kaum Kriterien, nach denen ich den Vertreter sinnvoll auswählen kann. Wie sehen Sie das?

Dies setzt zunächst voraus, dass das ausschreibende Mitglied einen Terminvertreter auswählen will. Dies ist erfahrungsgemäß überwiegend nicht der Fall. Die Option “Auswahl eines Terminvertreters” wird in mehr als der Hälfte der Ausschreibungen nicht gewählt. Der Termin wird an das erste interessierte Mitglied vergeben.

Wenn das ausschreibende Mitglied einen Terminvertreter auswählen möchte, kann es bei der Ausschreibung des Termins die Option “Auswahl eines Terminvertreters” wählen. Alle interessierten Terminvertreter schreiben sich in die Liste ein und das ausschreibende Mitglied kann dann aus der Liste auswählen. Die Liste enthält Name, Adresse, Tätigkeitsschwerpunkte bzw. Fachanwaltschaften und die Webseite der Kanzlei. Auf der Webseite findet sich regelmäßig ein Foto des Rechtsanwaltes, dessen Lebenslauf, die Schwerpunkte und die Philosophie der Kanzlei. Mit diesen Angaben ist es leicht, den passenden Terminvertreter auszusuchen.

Wie sind eigentlich die Chancen, dass sich ein Terminvertreter findet? Sie haben da doch den Überblick: Wie ist die Vermittlungsquote?

Die Termine mit einem geringen Honorar für den Terminvertreter werden gelegentlich nicht angenommen und dann besteht für das ausschreibende Mitglied die Möglichkeit, den Termin zu einem höheren Honorar erneut auszuschreiben und das erhöht natürlich die Vermittlungschance. Die übrigen Termine werden erfahrungsgemäß zeitnah an einen Terminvertreter vermittelt. Das ausschreibende Mitglied kann fast sicher sein, dass diese Termine innerhalb kurzer Zeit vergeben werden können.

Warum haben Sie einfach-vertreten.de gegründet?

Ich bin Fachanwältin für Familienrecht und habe viele auswärtige Scheidungstermine, die ich selbst nicht wahrnehme. Bei der Terminvergabe war es früher so, dass meine Bürovorsteherin bei jedem Termin mindestens eine halbe Stunde damit beschäftigt war, einen Terminvertreter zu finden, der an dem Tag Zeit hat, und auch eine Honorarvereinbarung trifft. Mit einfach-vertreten kann ich den Termin in wenigen Minuten ausschreiben. Die Zeitersparnis ist groß und das Honorar muss nicht speziell vereinbart werden, da die Honorare festgelegt sind. Habe ich keinen einfachen Scheidungstermin, erhöhe ich von mir aus das Honorar und schreibe den Termin zu einem von mir gewählten Honorar aus.

Was unterscheidet Ihre Plattform von den Mitbewerbern?

Wir konzentrieren uns bislang ausschließlich auf die Vermittlung von Terminen für Rechtsanwälte und bieten ein nach unserer Auffassung gutes Honorarsystem an bestehend aus von uns festgelegten Honoraren und der Möglichkeit, ein höheres individuelles Honorar zu vereinbaren. Ich nutze selbst intensiv die Plattform und kann mit meinen Erfahrungen dazu beitragen, dass die Plattform auf die Bedürfnisse der Rechtsanwälte zugeschnitten ist.

Wie ist das für Sie als Anwältin, so ein Projekt zu stemmen und sich mit der Technik, den Programmierern und am Ende auch noch mit den Kolleginnen und Kollegen als Kunden herumzuschlagen?

Es ist ein schöner Ausgleich zu der anwaltlichen Tätigkeit. Die Zusammenarbeit mit den Kolleginnen und Kollegen ist mir vertraut und ich verstehe natürlich deren Wünsche und Fragen sehr gut, da ich in der gleichen Situation bin, wenn ich einen Auswärtstermin vergeben möchte.

Zudem macht es großen Spaß, mit Frau Gilles die Plattform weiter zu entwickeln und Ideen – auch von Mitgliedern – umzusetzen.

Frau Rothstein, ich danke Ihnen sehr für das Gespräch und wünsche Ihnen mit Ihrem Projekt weiterhin viel Erfolg!

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Angriff auf Kanzleihomepage – Warum sichere Passwörter wichtig sind https://ralfzosel.de/blog/angriff-auf-kanzleihomepage/ https://ralfzosel.de/blog/angriff-auf-kanzleihomepage/#comments Fri, 21 Apr 2017 09:58:09 +0000 https://ralfzosel.de/?p=4634 Ungefähr alle 6 Sekunden versucht jemand, in die Kanzleihomepage einzubrechen. Wie Sie sich mit sicheren Passwörtern schützen.

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Ungefähr alle 6 Sekunden versucht jemand, in die Kanzleihomepage einzubrechen. Festgestellt habe ich das bei der routinemäßigen Kontrolle des Logfiles eines meiner Kunden. Mit einem entsprechenden Plugin lasse ich alle Login-Versuche registrieren.

Protokollierte Login-Versuche im Logfile einer Kanzleihomepage

Das ist kein Einzelfall, ich sehe sowas ständig. Ich zeige das hier, damit Sie erkennen:

Sichere Passwörter sind wichtig!

Wenn Ihr Passwort zu kurz und zu einfach ist oder im Lexikon oder gar auf der Liste der am häufigsten verwendeten Passwörter steht, dann ist das nur eine Frage der Zeit, bis jemand durch Probieren draufkommt.

Meine Empfehlung: Verwenden Sie kryptische Passwörter und einen Passwort-Manager!

Die Angriffe passieren massenhaft automatisiert, d. h. Ihr Content Management System ist auch dann gefährdet, wenn es niemand auf Sie persönlich abgesehen hat. Und wer sich in Ihre Kanzleihomepage gehackt hat, kann damit machen, was er will, z. B. Links zu obskuren Seiten einfügen, Spam verschicken, Malware verteilen u.v.m.

Ein sicheres Passwort ist nicht der einzige Schutz. Im o. g. Fall sind weitere Sicherheitsvorkehrungen getroffen:

  • Der wahre Benutzername wird versteckt. D. h. der Angreifer müsste nicht nur das Passwort, sondern auch noch den richtigen Benutzernamen erraten.
  • Nach 3 fehlerhaften Login-Versuchen wird die IP-Adresse für eine gewisse Zeit gesperrt.

Weitere Maßnamen sind möglich – letztendlich muss man immer zwischen Sicherheit und Komfort abwägen. Und natürlich gibt es auch noch ganz andere Angriffsmöglichkeiten auf den Server. Auf sichere Passwörter sollte man aber nie verzichten.

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anwalt.de – Meine Einschätzung https://ralfzosel.de/blog/anwalt-de-meine-einschaetzung/ https://ralfzosel.de/blog/anwalt-de-meine-einschaetzung/#comments Wed, 05 Apr 2017 09:28:52 +0000 https://ralfzosel.de/?p=4563 "Wie ist Ihre Einschätzung zu anwalt.de und zu Suchdiensten im allgemeinen?", fragt mein Kunde. Mit meiner Antwort habe ich ein bisschen ausgeholt.

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Einer meiner Kunden schreibt mir per E-Mail:

Regelmäßig erhalten wir Werbung von anwalt.de. Wie ist Ihre Einschätzung zu diesem Suchdienst und zu Suchdiensten im Allgemeinen? Ist ein Suchdienst für die Sichtbarkeit im Internet eine große Hilfe? (…) Macht es Sinn, sich bei vielen Suchdiensten einzutragen oder ist es besser, die jährlichen Kosten für Suchdienste besser für gezielte Werbung über AdWords zu nutzen.

Meine Antwort:

Hinweis: Als ich meine Antwort-E-Mail fertig hatte, dachte ich, das passt doch auch ganz gut in den Blog. Der Kunde war einverstanden – et voilà:

Vielen Dank für Ihre Nachricht. Mir erscheint anwalt.de grundsätzlich seriös: Ich kenne die schon ewig und vor allem stoße ich ständig bei Google für alle möglichen RA-bezogenen Suchbegriffe auf die.

Die Frage ist immer, ob sich das für Sie rechnet, also: Wie viele neue Mandate kommen letztendlich darüber? Da bekomme ich ganz unterschiedliche Rückmeldungen von den Kollegen.

Wie bekommen Sie überhaupt mit, ob ein neuer Mandant über anwalt.de kommt? Kommen die Anfragen über die Nachrichten-Funktion von anwalt.de oder die Rückrufbitte, ist der Fall klar.

Neuerdings sind die Statistiken von anwalt.de etwas detaillierter, so dass ich ad hoc mal 2 Stichproben aus meiner Kundschaft ziehen konnte:

Anfragen laut anwalt.de in 1 Jahr (01.04.16 bis 31.03.17)

Kunde K1: 2 Anfragen
Kunde K2: 14 Anfragen

Nun ist nicht jede Anfrage ein Mandat und manchmal reißt ein einziges Mandat alles raus. Aber man wird schon sagen dürfen, dass es bei K1 eher fraglich ist, ob die Kosten wieder reinkommen und das bei K2 schon mal ganz gut aussieht.

Aber vielleicht gibt es ja auch noch Anfragen via Telefon oder E-Mail? Man könnte hier eine spezielle Messtelefonnummer und E-Mail-Adresse hinterlegen – dann wüsste man es genau. Sonst muss man sich auf Indizien verlassen.

anwalt.de zeigt Ihnen z. B., wie oft Ihre Kanzlei in der Trefferliste angezeigt wurde (leider erfährt man nicht, auf welcher Position) oder wie oft Ihr Kanzleiprofil aufgerufen wurde, Klicks auf Ihre E-Mail-Adresse, Download Terminvorbereitung-PDF, Aufruf des „Outlook-Kontakts“ (also der vCard) und Klicks zur Kanzleihomepage.

Für mich ist das stärkste Indiz für echtes Interesse am Anwalt der Klick auf den Link zur Kanzleihomepage. Auf anwalt.de sind die Informationen zum Anwalt eher knapp gehalten und jeder, der sich ernsthaft für einen Anwalt interessiert, will sich ein möglichst umfassendes Bild vom Anwalt zu machen. (Vorteil dieser Betrachtungsweise: Diese Klicks können Sie per Webanalytics als Referrer nachvollziehen – geht wieder seit 24.01.17). Hier die Stichproben:

Klicks zur Kanzleihomepage laut anwalt.de in 1 Jahr (01.04.16 bis 31.03.17)

Kunde K1: 34 Klicks
Kunde K2: 172 Klicks

Auch hier könnte man die Spur mit sog. Kampagnentracking weiter verfolgen – sonst bleibt es bei Mutmaßungen, wie viele Anfragen daraufhin erfolgten und wie viele Mandate und welcher Umsatz sich daraus generieren ließen.

Bleibt der Vergleich mit Google AdWords:

Mit AdWords erzielen wir für K1 monatlich rund 150 Klicks für ca. 275 €.

Bei K2 sind es monatlich rund 1.800 (!) Klicks für ca. 300 € (davon ca. 450 Klicks für ca. 150 € mit der Suche auf google.de und den Rest im Display-Netzwerk, zum Teil überregional).

Die Beispiele zeigen: Auch mit AdWords hängt alles vom Einzelfall ab.

Zurück zu anwalt.de: Was unterscheidet die beiden o. g. Kunden voneinander? Das Profil bei anwalt.de von K1 ist noch ausbaufähig, bei K2 schon sehr ordentlich. K1 sitzt am Rande einer größeren Stadt, K2 in der Großstadt.

Das scheint generell problematisch zu sein bei anwalt.de, wenn der Kanzleisitz in einem kleinen Ort direkt neben einer großen Stadt liegt. Dann stößt kaum jemand in der Suche auf Sie. Andererseits ist natürlich in den größeren Städten selbst auch die Konkurrenz entsprechend groß.

Ein weiterer großer Unterschied: K2 ist mit sog. Rechtstipps bei anwalt.de vertreten, K1 nicht. Das ist klar: Umso mehr Inhalte Sie bei anwalt.de hochladen, desto präsenter sind Sie auf der Plattform und letztendlich auch bei Google.

Was Sie hier allerdings bedenken sollten: Alles, was Sie auf der Plattform an Inhalten hochladen, stärkt in erster Linie anwalt.de und nicht das eigene Profil. Ich persönlich bin da immer vorsichtig und investiere lieber in meine eigene Plattform. Wenn Sie Ihre Themen auf der eigenen Kanzleihomepage ausführlich behandeln, kann Ihnen das auf Dauer mehr nutzen – wobei Sie ggf. auch hier neben der Arbeit auch noch Geld investieren müssen, z. B. indem Sie die Präsenz bei Google für Ihre Themen mit AdWords verstärken.

Einen Effekt haben Sie auf jeden Fall, wenn Sie sich auf anwalt.de oder einem anderen seriösen Anwaltsportal registrieren: Sie bekommen Backlinks und das hilft tendenziell Ihrer Kanzleihomepage bei Google nach oben. Hier können Sie freilich auch auf kostenlose Alternativen zurückgreifen.

Positiv sehe ich die Bewertungen bei anwalt.de, die Sie z. B. per Widget auch in die eigene Kanzleihomepage einbinden können. Nach meiner Beobachtung lassen sich die Besucher von vielen guten Bewertungen durchaus beeindrucken – auch wenn man bei genauerem Hinsehen auf anwalt.de so gut wie keine negativen Bewertungen findet. Das liegt natürlich auch daran, dass der anwalt.de-Kunde, also der Anwalt, selbst entscheiden kann, ob er sich bewerten lassen möchte oder die Bewertungsfunktion lieber ausknipst.

Mein Fazit: Wenn Sie anwalt.de ausprobieren möchten, brauchen Sie unbedingt ein aussagekräftiges und ansprechendes Profil. Testen Sie die Bewertungsfunktion und ggf. auch die Rechtstipps – wobei ich hier immer den Schwerpunkt auf die eigene Kanzleihomepage legen würde. Messen Sie alles, so gut es geht und schauen Sie, ob sich das für Sie lohnt. Für andere Anwaltssuchdienste gilt grundsätzlich das gleiche – wobei ein paar Backlinks (vor allem von kostenlosen Seiten) jedenfalls nicht schaden.

Und testen Sie AdWords – das ist im Detail zwar kompliziert, dafür lässt sich das aber hervorragend steuern und auswerten. Wie das Beispiel oben (K2) zeigt, können Sie damit in ganz andere Dimensionen vorstoßen.

Ich hoffe, meine Überlegungen helfen Ihnen weiter. Bei Fragen rufen Sie mich gerne an.

Hinweis: Ich unterstütze Kolleginnen und Kollegen bei der Akquisition von neuen Mandaten über das Internet. Dabei spielt Google AdWords eine große Rolle, aber ich helfe auch beim effizienteren Einsatz von anwalt.de und anderen Plattformen.

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Facebook-Gruppe nur für Rechtsanwälte https://ralfzosel.de/blog/facebook-gruppe-nur-fuer-rechtsanwaelte/ https://ralfzosel.de/blog/facebook-gruppe-nur-fuer-rechtsanwaelte/#comments Wed, 22 Mar 2017 07:50:17 +0000 https://ralfzosel.de/?p=4522 Die Facebook-Gruppe “Rechtsanwälte - das virtuelle Nebenzimmer” hat 419 Mitglieder. Der Gruppen-Gründer Rechtsanwalt Andreas Schwartmann gibt Einblicke in das Projekt.

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Die Facebook-Gruppe “Rechtsanwälte – das virtuelle Nebenzimmer” hat 419 Mitglieder. Wer hier rein will, muss eine Zulassung als Rechtsanwalt vorweisen können.

Öffentliche Ansicht der geschlossenen Facebebook-Gruppe (Screenshot)

Öffentliche Ansicht der geschlossenen Facebebook-Gruppe

In der Gruppenbeschreibung heißt es: “Hier sind Rechtsanwälte und Rechtsanwältinnen ‘unter sich’. Die Gruppe dient dem kollegialen Austausch. Fragen, Ideen, Geschichten aus dem Berufsalltag sind gerne gesehen – hochnäsige Arroganz von Besserwissern sollte unterbleiben. Eigenwerbung sollte unterbleiben.” Und weiter unter “Grundregeln”: “1. Gegenseitiger Respekt ist selbstverständlich. 2. Was in der Gruppe diskutiert wird, bleibt in der Gruppe und gehört nicht in die Öffentlichkeit.”.

Gegründet hat die Gruppe Rechtsanwalt Andreas Schwartmann aus Köln Ende 2015 als Gegenentwurf zur Gruppe “Rechtsanwälte”, in der sich auch “einige Mitglieder tummeln, die keine zugelassenen Rechtsanwälte sind” – wie er in seinem Blog “Rheinrecht” erklärt.

Ich hatte Gelegenheit, mit dem Kollegen Schwartmann über die Gruppe zu sprechen und ihn ein bisschen auszufragen.

 

Herr Schwartmann, ich kenne Sie jetzt schon seit 10 Jahren als einen sehr aktiven Kollegen, der bloggt, twittert usw. und auf den man im Internet immer wieder stößt. Von daher hat es mich nicht überrascht, dass Sie hinter der geschlossenen Anwalts-Gruppe “Rechtsanwälte – das virtuelle Nebenzimmer” stecken, auf die ich jetzt per Zufall auf Facebook gestoßen war. Was war Ihre Motivation, diese Gruppe zu gründen?

Rechtsanwalt Andreas Schwartmann (Foto)

Rechtsanwalt Andreas Schwartmann aus Köln, Gründer der geschlossenen Facebook-Gruppe „Rechtsanwälte – das virtuelle Nebenzimmer“

Wie Sie bereits zutreffend festgestellt haben, gibt es auf Facebook eine weitere Gruppe, die sich einfach nur “Rechtsanwälte” nennt. Historisch bedingt finden sich dort aber auch einige Mitglieder, die gar keine Rechtsanwälte sind. Dies hat dort Ende 2015 zu einer Diskussion geführt an deren Ende der Wunsch zahlreicher Kollegen nach einer reinen “Anwaltsgruppe” stand. Die habe ich dann kurzerhand gegründet und administriere sie seitdem gemeinsam mit dem Kollegen Jan H. Gerth.

Sie haben die Gruppe mit einem einzigen Blogbeitrag beworben – sonst habe ich nichts dazu gefunden. Wie haben Sie die Gruppe publik gemacht und wie hat sich die Mitgliederzahl entwickelt?

Geworben habe ich für die Gruppe natürlich zunächst in der bereits erwähnten Ausgangsgruppe. Das war auch kein Problem, denn die Gruppen verstehen sich nicht als Konkurrenz, sondern existieren friedlich nebeneinander. Außerdem habe ich auf Twitter darüber berichtet  – und in der Mailingliste der Rechtsanwälte, in der sich auch zahlreiche Kollegen tummeln (http://www.anwalt-liste.de). Die Gruppe ist dann sehr schnell gewachsen und wird auch weiterhin stetig größer. Wer in Deutschland als Anwalt zugelassen ist, darf grundsätzlich mitmachen, wobei aber auch Wert auf Kollegialität gelegt wird. So haben wir in dem ein oder anderen Fall einen Beitritt abgelehnt, weil der Kollege andernorts bereits negativ aufgefallen war.

Ich habe ein bisschen in den Posts der letzten Tage geschmökert. Es gibt alle paar Tage eine neue Frage, manchmal auch zwei oder drei Fragen an einem Tag. Vor allem aber fasziniert mich, wie schnell, ausführlich und hilfsbereit die Community auf Anfragen reagiert. Wie sehen Sie das?

Das ist genau Sinn und Zweck dieser Gruppe. Denn niemand weiß alles, auch wenn wir vielleicht alle wissen, wo man nachschauen könnte. Aber die Gruppe trägt ja nicht ohne Grund den Zusatz “Das virtuelle Nebenzimmer”: Wie in einem Büro mit mehreren Kollegen kann man ohne Umstände und falschen Stolz einfach mal schnell vielleicht erfahrenere Kollegen um Hilfe oder deren Einschätzung zu einem Sachverhalt bitten. Jeder weiß etwas, was andere sich erst mühevoll zusammensuchen müssen. Oder betrachtet eine Rechtsfrage vielleicht aus einem ganz anderen Blickwinkel. Und da die Gruppe keine Einbahnstraße ist, profitiert von diesem kollegialen Umgang letztlich irgendwann jeder einmal.

Insgesamt geben sich die Kolleginnen und Kollegen – in der geschlossenen Gruppe – sehr offen. Natürlich werden keine Mandanten-Geheimnisse preisgegeben, hier achtet wohl jeder peinlichst auf Anonymisierung. Ich meine Äußerungen wie “Dieser Fall übersteigt mit den ständigen Ausflügen ins Strafrecht wirklich meine Kompetenzen …” oder “Ich selbst habe von Steuerrecht keine Ahnung, leider …”. Überhaupt scheinen Bitten um kollegialen Rat in Rechtsfragen außerhalb der eigenen Expertise am häufigsten zu sein, oder?

Ja, denn da ist natürlich auch die Scheu, sich als unwissend darzustellen, eher gering. Ein Fachanwalt für Mietrecht wird gelegentlich auch mit baurechtlichen Fragestellungen konfrontiert. Dann stellen sich Fragen, die ein Mietrechtler erst umständlich recherchieren müsste, ein Baurechtler aber vielleicht “aus der Lameng” beantworten kann.

Müsste man eigentlich vor dem Posten konkreter Fragen schauen, ob nicht auch der gegnerische Anwalt in der Gruppe ist?

Das empfiehlt sich natürlich, aber bei ca. 420 Gruppenmitgliedern und ca. 165.000 zugelassenen Anwälten in Deutschland stellt sich die Problematik nur sehr selten.

Gab es oder gibt es schon mal Konflikte in der Gruppe oder verläuft immer alles friedlich?

Kollege Gerth und ich achten darauf, dass der gegenseitige Respekt gewahrt bleibt. Es ist auch schon einmal vorgekommen, dass ein Kollege aus der Gruppe ausgeschlossen wurde, weil er “gepöbelt” und andere Teilnehmer beleidigt hat. Das war aber zum Glück bisher ein Einzelfall. Ein anderer, recht bekannter und fachlich sehr versierter Kollege hat die Gruppe regelmäßig mit seinen Blogbeiträgen “versorgt”. Da die Gruppe natürlich sehr schnell sehr unübersichtlich würde, wenn jeder bloggende Anwalt dort seine Beiträge veröffentlichen würde, haben wir ihn nach einigen Beschwerden und internen Diskussionen gebeten, davon künftig Abstand zu nehmen – das führte zu heftigen Diskussionen und leider auch einigen, wenigen Austritten. Wir halten diese Entscheidung aber weiterhin für richtig, denn die Blogbeiträge des Kollegen kann schließlich jeder interessierte Leser außerhalb der Facebook-Gruppe verfolgen.

Welchen Aufwand müssen Sie als Gruppen-Administrator treiben?

Der Aufwand hält sich in Grenzen. Streitschlichtend eingreifen müssen wir nur sehr, sehr selten. Und davon abgesehen müssen nur die 20 bis 30 Beitrittswünsche, die wir wöchentlich zu verzeichnen haben, geprüft werden. Wir gleichen diese in der Regel mit dem Anwaltsverzeichnis der BRAK ab. Leider begehren immer mehr Nicht-Anwälte Einlass in die Gruppe, obwohl die Gruppenbeschreibung die Aufnahmekriterien klar und deutlich benennen. Die lehnen wir dann natürlich ab.

Was treibt Sie persönlich an, Zeit und Energie in dieses Projekt zu stecken?

Ich mag meinen Beruf und den kollegialen Austausch und lerne selbst immer gerne dazu. Die Facebook-Gruppe bietet dazu eine ideal Plattform.

Haben Sie weitere Projekte oder konkrete Pläne? Was sind Ihre Wünsche für die Zukunft?

Im letzten Jahr habe ich auf Facebook die Gruppe beA-Hilfe: Die inoffizielle Supportgruppe für beA-Anwender gegründet, welche ich ebenfalls gemeinsam mit dem Kollegen Gerth moderiere. Das Thema beA wird uns Anwälte ja in nächster Zeit zunehmend beschäftigen und der Erfolg dieser Gruppe, die mittlerweile 1.332 Mitglieder hat (Stand 20.03.2017) belegt den sehr großen Support-Bedarf in diesem Bereich. Auch diese Gruppe ist sehr kollegial, aber nicht nur für Rechtsanwälte gedacht. Beide Gruppen bieten letztlich “Hilfe zur Selbsthilfe” und ich wünsche mir, dass in beiden Gruppen der bislang gezeigte hohe Standard an kollegialem Miteinander noch lange gepflegt werden wird.

Herr Schwartmann, ich danke Ihnen sehr für das Gespräch und wünsche Ihnen und uns mit der Gruppe weiterhin einen regen kollegialen Austausch und alles Gute.

 

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Brauche ich als Rechtsanwalt eine Facebook-Fanpage? https://ralfzosel.de/blog/brauche-ich-als-rechtsanwalt-eine-facebook-fanpage/ https://ralfzosel.de/blog/brauche-ich-als-rechtsanwalt-eine-facebook-fanpage/#respond Thu, 16 Mar 2017 10:25:10 +0000 https://ralfzosel.de/?p=4493 6.200 Rechtsanwälte in Deutschland sind bei Facebook – nur die wenigsten haben eine Fanpage. Lohnt sich eine Kanzlei-Fanpage? Was ist zu beachten?

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6.200 RAe in Deutschland bei Facebook

Facebook-Zielgruppe: Rechtsanwalt, Deutschland

Rund 6.200 Rechtsanwälte haben ein persönliches Profil bei Facebook. Diese Zahl wirft der Werbeanzeigenmanager raus, wenn man auf Personen mit der Berufsbezeichnung Rechtsanwalt und Deutschland selektiert.

Wie viele sog. „Fanpages“ es für Kanzleien gibt, lässt sich nicht so leicht ermitteln. Die Zahl dürfte aber sehr viel geringer sein.

Viele Kollegen stellen sich die Frage: Brauche ich als Rechtsanwalt eine Facebook-Fanpage, wenn ich das nicht nur zum Spaß mache, sondern auch neue Mandanten per Facebook erreichen will.

Ich bin auf einen interessanten Beitrag von Dr. Kerstin Hoffmann im PR-Doktor-Blog gestoßen: Fanpage oder persönliches Profil? – Facebook-Marketing für Personenmarken. Der ist zwar schon fast 2 Jahre alt, aber immer noch interessant.

Hier eine kurze Zusammenfassung:

Angesichts des (schon damals) oft beklagten Verlusts der Sichtbarkeit und Wirkung von Fanpages stelle sich nicht nur die Frage, wie man die Fanpage in Schwung bringe, sondern viel mehr, ob man überhaupt eine brauche – vor allem als sog. Personenmarke und kleine Organisation.

Auch wenn Kerstin Hoffmann nicht speziell auf Rechtsanwälte eingeht, dürfte ihre Beschreibung für Personenmarke perfekt auf viele Kolleginnen und Kollegen passen: Menschen, die mit ihrer Marke weitgehend identisch sind, weil das Produkt sehr eng an die Person gekoppelt ist.

Kerstin Hoffmann beleuchtet die unterschiedlichen Motive für die Errichtung der Fanpage. Zum Scheitern verurteilt sei der Ansatz, dass man sich als Privatmensch hinter der Fanpage verstecken wolle: „Wer sichtbar sein und für Auftraggeber erreichbar sein will muss eben auch: erreichbar sein.“ Privates und Geschäftliches lasse sich als Personenmarke nicht wirklich trennen – im Internet genauso wenig wie im wahren Leben: „Öffentliche Sichtbarkeit und Persönlichkeitsmarketing haben ihren Preis“.

Die wahren Fans suchten gerade den persönlichen Kontakt. Auch deswegen könne es für Persönlichkeiten besonders lohnend sein, sich vor allem oder sogar ausschließlich persönlich zu vernetzen.

Aufwand treiben müsse man so oder so: „Wer nur aussendet und keine Interaktion mit den Fans pflegt, ist weniger sichtbar.“ Das gelte für persönliches Profil und Fanpage letztlich gleichermaßen. Hat man beides, rät Hoffmann dazu, den Unterschied auch deutlich zu machen: „Ich finde es immer wieder höchst irritierend, wenn Profil und Fanpage einer Persönlichkeit nur den Personennamen tragen und ich auf den ersten Blick nie genau weiß, was ich da gerade vor mir habe.“

Rechtsanwalt Solmecke hat 5.000 Facebook-Freunde

Hier schlägt die 5.000er-Begrenzung zu: Rechtsanwalt Christian Solmecke auf Facebook

Was die Beschränkung der persönlichen Profile auf 5.000 „Freunde“ angeht, fällt mir persönlich nur ein Kollege ein, den das betrifft – für alle anderen Rechtsanwälte sollte das unkritisch sein. Ob man sich – gerade als Anwalt – über die Facebook-AGB hinwegsetzt und das persönliche Profil offen für kommerzielle Werbung nutzen will, ist eine andere Frage.

Von strategischer Bedeutung sei aber, so Hoffmann, ob man mit seinem Marketing rein auf das persönliche Netzwerken setze, oder auch gezielt Werbung schalten wolle – das geht nämlich nur mit der Fanpage.

Bei allem Aufwand, den man mit Facebook treibe, müsse man sich klar machen: „Wer hier investiert, schafft auf der Plattform keine dauerhaften Werte, sondern allenfalls Wirkung für einen bestimmten Zeitraum oder sogar nur für den Moment.“ Facebook könne von heute auf Morgen die Regeln ändern oder halt auch schließen (vgl. hierzu etwa schon meinen Beitrag „Wenn Communities schließen“).

Besonders freut mich, dass Dr. Kerstin Hoffmann schreibt, was ich schon immer sage:

„Umso wichtiger ist eine eigene Plattform im Web, etwa eine Website mit einem Blog, auf der die eigenen digitalen Werte zusammenlaufen.“

Schön auch ihr Schlusswort:

Abschließend nochmals: Die Entscheidung, ob Profil oder Fanpage oder beides wird nicht den Erfolg Ihrer Gesamtkommunikation allein bestimmen. Mehr noch als die Zuordnung zu einer Form zählt der Nutzen, den Sie für Ihre Dialogpartner im Web generieren. Wie gut sich Ihre Personenmarke transportiert, hängt von vielen anderen Faktoren ab als nur von der Frage des für Sie idealen Settings.

Arbeiten und denken Sie daher bitte in Ihrer Unternehmenskommunikation immer vernetzt. Ach, und übrigens: Bleiben Sie, gerade was Social-Media-Präsenzen angeht, flexibel. Was heute sinnvoll erscheint, kann morgen schon anders sein. Weil sich auf Plattformen etwas ändert. Oder weil Sie selbst in der Weiterentwicklung Ihre Strategie verändern müssen.

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Hinweispflichten für Rechtsanwälte betr. Alternative Streitbeilegung https://ralfzosel.de/blog/hinweispflichten-rechtsanwaelte-alternative-streitbeilegung/ https://ralfzosel.de/blog/hinweispflichten-rechtsanwaelte-alternative-streitbeilegung/#comments Fri, 03 Mar 2017 14:18:57 +0000 https://ralfzosel.de/?p=4407 In letzter Zeit häufen sich bei mir die Anfragen nach den "neuen" Hinweispflichten für Rechtsanwälte die Alternative Streitbeilegung betreffend. Schön zusammengefasst hat das die BRAK mit Hintergrundinformationen – hier das Wichtigste …

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In letzter Zeit häufen sich bei mir die Anfragen nach den „neuen“ Hinweispflichten für Rechtsanwälte die Alternative Streitbeilegung betreffend. Schön zusammengefasst hat das die BRAK mit Hintergrundinformationen in einer PDF – hier das Wichtigste:

  1. Rechtsanwälte müssen auf ihrer Homepage einen Link zur europäischen Onlinestreitbeilegungs-Plattform (OS-Plattform) vorsehen und ihre E-Mail-Adresse angeben, wenn sie Online-Dienstverträge mit Verbrauchern schließen.
  2. Rechtsanwälte (mit mehr als 10 Beschäftigten in der Kanzlei, für kleinere Kanzleien ist die Angabe freiwillig) müssen auf ihrer Homepage (und ggf. in ihren AGB/Mandatsbedingungen) über die Möglichkeit der Teilnahme an einem Streitbeilegungsverfahren vor der zuständigen Verbraucherstreitbeilegungsstelle – hier: Schlichtungsstelle der Rechtsanwaltschaft in Berlin – hinweisen. Wie dieser Hinweis aussieht, hängt davon ab, ob die Kanzlei bereit ist, an so einem Verfahren teilzunehmen. Hierzu ist sie zur Zeit nicht verpflichtet.

Demnach sollten in der Anbieterkennzeichnung („Impressum“) der Kanzleihomepage konkret folgende Texte aufgenommen werden:

    1. Plattform der EU-Kommission zur Online-Streitbeilegung: www.ec.europa.eu/consumers/odr
    2. Zuständige Verbraucherschlichtungsstelle für vermögensrechtliche Streitigkeiten aus dem Mandatsverhältnis bis zu einem Wert von 50.000 €: Schlichtungsstelle der Rechtsanwaltschaft, Neue Grünstr. 17, 10179 Berlin, www.s-d-r.org

oder:

Zur Teilnahme an einem Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle sind wir nicht verpflichtet und nicht bereit.

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AdWords-Rechnung ausdrucken (Stand 2017) https://ralfzosel.de/blog/adwords-rechnung-ausdrucken-stand-2017/ https://ralfzosel.de/blog/adwords-rechnung-ausdrucken-stand-2017/#respond Wed, 01 Mar 2017 17:35:34 +0000 https://ralfzosel.de/?p=4415 Kürzlich gab es Änderungen im AdWords-Konto, wie man an die Rechnung von Google kommt. Deshalb habe ich meine alte Anleitung aktualisiert inkl. neuer Screenshots.

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Kürzlich gab es Änderungen im AdWords-Konto, wie man an die Rechnung von Google kommt. Deshalb habe ich meine alte Anleitung aktualisiert inkl. neuer Screenshots. Gleich geblieben sind eigentlich nur die ersten beiden Punkte:

  • Melden Sie sich mit Benutzername und Passwort an Ihrem AdWords-Konto an.
  • Klicken Sie auf das Zahnrad oben rechts.
  • Klicken Sie auf „Abrechnung und Zahlungen„.
  • Klicken Sie auf „Transaktionen abrufen“ (oder direkt auf den gewünschten Monat).
  • Klicken Sie ggf. jetzt auf den gewünschten Monat und dann auf „Dokumente
  • Klicken Sie unter der Überschrift „Rechnung mit EU-Umsatzsteuer“ auf den blauen Link mit der Rechnungsnummer und dann auf „Herunterladen„.
  • Die Rechnung wird als PDF (in der Regel im Download-Ordner) abgelegt.

Die entscheidenden Stellen habe ich in den Screenshots wieder mit grünen Pfeilen markiert:

AdWords Rechnung ausdrucken (Screenshot 1)

AdWords Rechnung ausdrucken (Screenshot 2)

Bitte beachten Sie: Die AdWords-Rechnungen für den Vormonat stehen erst nach ca. 2 bis 3 Tagen zum Download bereit.

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Rückrufbitte per Blog https://ralfzosel.de/blog/rueckrufbitte-per-blog/ https://ralfzosel.de/blog/rueckrufbitte-per-blog/#respond Tue, 28 Feb 2017 09:51:21 +0000 https://ralfzosel.de/?p=4397 In einem amüsanten Blogbeitrag schildert Rechtsanwalt Gerth seine vergeblichen Versuche, eine bestimmte Kollegin bei Waldorf Frommer ans Telefon zu bekommen.

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In einem amüsanten Blogbeitrag schildert Rechtsanwalt Gerth seine vergeblichen Versuche, eine bestimmte Kollegin bei Waldorf Frommer ans Telefon zu bekommen. Sein Fazit: „Fest steht, der neu gewählte Bundespräsident würde mich schneller zurückrufen. Aber der ist ja auch Lipper … und wahrscheinlich nicht so beschäftigt wie die Kollegin.“

Selbst Jurastudenten empfehle ich seit Jahren, mit dem Bloggen anzufangen, und auch für Rechtsanwälte spricht vieles für ein Blog, u. a.:

  • Mit dem Blog machen Sie Ihre Kompetenzen als Anwalt im Netz sichtbar.
  • Sie erreichen mit dem Blog nicht nur Mandanten, sondern ggf. auch die Presse.
  • Auch im Falle eines Jobwechsels wird ihr Blog positiv auffallen.
  • Das Blog hilft beim eigenen „Wissensmanagement“.
  • Bloggen macht einfach Spaß.

Kollege Gerth hat mit seiner Rückrufbitte einen weiteren Aspekt hinzugefügt. Ich bin sehr gespannt, ob sein Appell letztlich fruchtet.

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