Zielgenau verlinken mit Ankern

Während Sie Zitate auf Papier mühsam nachschlagen müssen, genügt in der elektronischen Variante ein Klick, um bei dem verlinkten Text zu landen. Die Treffergenauigkeit lässt sich noch erhöhen, wenn sog. „Anker“ verwendet werden. Dann wird im Browser gleich die richtige Stelle im Text angezeigt.

Beispiel

Auf Hendrik Schöttle, Rezension Lindloff, E-Mail-Kommunikation von Rechtsanwälten mit Mandanten und Gerichten, JurPC Web-Dok. 156/2005 verlinke ich mit folgender URLhttp://www.jurpc.de/aufsatz/20050156.htm

Will ich darauf hinweisen, dass der Autor in der o. g. Rezension zu dem Schluss kommt, das Buch biete einen guten Überblick über technische und rechtliche Hintergründe zur anwaltlichen Kommunikation per E-Mail, kann ich mit folgender URL zielgenau auf den letzten Absatz verlinken: http://www.jurpc.de/aufsatz/20050156.htm#0010

Technik

Die zielgenaue Verlinkung funktioniert nur, wenn auf der verlinkten Seite ein sog. Anker existiert. Wenn Sie den Quelltext der Beispielseite durchsuchen (rechte Maustaste auf den Text und dann „Quelltext anzeigen“), finden Sie folgenden Eintrag:

<A NAME=“0010″>Abs. 10</A>

Damit wird ein Anker mit dem Namen „0010“ definiert. Durch Anfügen von #0010 an die Internetadresse springt der Browser beim Anzeigen der Seite sofort an diese Stelle. Ausführliche Erklärungen dazu finden Sie bei SELFHTML.

Anker finden

In unserem Beispiel funktioniert das Anspringen des Ankers, weil JurPC alle Absätze nach einem bestimmten Schema mit Ankern ausgestattet hat. Wie aber finden Sie bei einem beliebigen Text heraus, ob überhaupt Anker definiert wurden? Sie können im Quelltext nachschauen. Komfortabler aber geht das mit einer kleinen Erweiterung für den Firefox-Browser:

Die Web-Developer-Symbolleiste bietet unter dem Menüpunkt „Informationen“ die Option „Anker einblenden“. Damit werden die Namen der auf der Seite vorhandenen Anker in einem gelben Kästchen angezeigt (siehe Screenshot).

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