Passwörter komfortabel verwalten mit 1Password

Nerven Sie auch die dauernden Passwortabfragen im Internet? Dann brauchen Sie einen Passwort-Manager! Ein kostenloses Programm hatte ich schon vor einiger Zeit vorgestellt: KeePass. Noch schöner und komfortabler geht das mit 1Password.

Ich habe 1Password seit über einem Jahr im Einsatz und bin nach wie vor begeistert. Wo ich hinkomme, treffe ich auf Kolleginnen und Kollegen, die über das Passwort-Wirrwar fluchen und sich einen abbrechen. Damit die mal sehen, wie gut das mit 1Password geht, habe ich einen kurzen Film gemacht:

YouTube 2:33 Min.

Sicherheit

Anders als KeePass handelt es sich bei 1Password um sog. proprietäre Software. Sie müssen selbst entscheiden, ob Sie dem Hersteller vertrauen. Das Programm ist weit verbreitet und ich habe von keinen Problemen gehört. Nach meiner Einschätzung ist das jedenfalls sicherer, als wenn man überall dasselbe und/oder zu schwache  Passwörter verwendet.

Versionen für Mac, Windows, iPhone, iPad und Android

1Password gibt es seit geraumer Zeit nicht mehr nur für Mac, sondern auch für Windows. Eine besonders schöne Ergänzung ist die iPhone App, mit der Sie Ihre Passwörter dann immer dabei haben. Spezielle Versionen für iPad und Android sind ebenfalls verfügbar.

Für mich war besonders praktisch, dass ich meine mit KeePass über die Jahre gesammelten Passwörter nach 1Password mitnehmen konnte.

Kosten

Das Programm gibt es bei Agile Web Solutions ab umgerechnet ca. 21 € für die Windows-Version und in einer kostenlosen 30-Tage-Test-Version. Ich bin da übrigens in keiner Weise dran beteiligt.

3 Antworten
  1. Gast
    Gast sagt:

    Sie müssen selbst entscheiden, ob Sie dem Hersteller vertrauen.

    Wie soll man eine solche Entschädigung fällen?

    Nebenbei: So komfortabel 1Password ist, so gefährlich kann es sein, wenn ein Keylogger eingesetzt wird – damit werden nicht nur die tatsächlich verwendeten Passwörter erfasst, sondern mit dem 1Password-Master-Passwort ALLE gespeicherten Passwörter.

  2. Ralf Zosel
    Ralf Zosel sagt:

    Wie soll man eine solche Entscheidung fällen?

    Wie ftreffen Sie denn sonst sicherheitsrelevante Entscheidung? Ein Indiz habe ich schon genannt: Das Programm ist weit verbreitet und ich habe von keinen Problemen gehört. Im Grunde ist das wie im „richtigen Leben“: Sie steigen in ein Flugzeug und vertrauen darauf, dass alle an Ihrem Flug beteiligten Personen alles richtig machen.

    … so gefährlich kann es sein, wenn ein Keylogger eingesetzt wird …

    Wer das Masterpasswort hat, muss sich noch den Keyfile besorgen. Dann hat er tatsächlich Zugriff auf alles. Aber was ist die Alternative? Klar, man kann sich ein System ausdenken, wie man individuelle Passwörter bildet. Aber die meisten Leute, die ich kenne, verwenden ein Passwort für alles.

    Wer einen Passwort-Manager einsetzt und der Sache nicht ganz traut, kann immer noch besonders sensible Zugangsdaten (z. B. zum Online-Banking) weglassen und sich die anderweitig merken.

    Bei mir haben sich im Laufe der Jahre ca. 450 Logins angesammelt, was sicherlich ein bisschen über dem Durchschnitt liegt. Ich will auf den Komfort, den ein Passwort-Manager bietet, nicht verzichten.

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