iPhone-Gesetzes-App von C.H. Beck

Der Beck-Verlag dehnt sein Angebot auf iPhone, iPod touch und iPad aus.Nach der mobilen Version von beck-online kommen jetzt die Beck’schen Gesetzes-Apps. Den Anfang macht das Arbeitsrecht mit einer 79 Gesetze umfassenden Sammlung. Familienrecht, Erbrecht und Mietrecht sollen in den nächsten Tagen folgen, Zivilrecht und Sozialrecht seien in Vorbereitung, so die Pressemitteilung.

Die Arbeitsrechts-Gesetzessammlung kostet knapp 10 € und liegt damit gleichauf mit der App aus dem WALHALLA-Verlag, die aber bereits eine spezielle iPad-Version enthält. Immerhin sollen bei Beck inhaltliche Aktualisierungen und technische Updates im laufenden Jahr 2010 ohne weitere Berechnung erfolgen.

Warum 10 € für ein paar arbeitsrechtliche Vorschriften bezahlen, wenn man“nahezu das gesamte aktuelle Bundesrecht“ dank der Gesetze-im-Internet-App für lau bekommt? Bei Beck zählt man die Vorteile auf:

  • Verlinkung der Vorschriften untereinander und auf das mobile beck-online
  • Suche mit Vorschlagsfunktion
  • Lesezeichen mit Notizfunktion
  • Verlauf der bisher aufgerufenen Vorschriften
  • lokale Datenbestände

Hat’s schon jemand ausprobiert? Ich freue mich auf Kommentare!

Arbeitsrecht 2010 | Gesetze | Verlag C.H. Beck oHG im iTunes Store

8 Antworten
  1. RA Michael Langhans
    RA Michael Langhans sagt:

    Hm, ich werd sicher mal in eine der Apps reinschnuppern, auch wenn mir der Preis mehr als sauer aufstößt – eine sinnvolle Kommentarfunktion hätte schon was, von Lesezeichen ganz zu schweigen.

  2. Robert
    Robert sagt:

    Als iPhone-Nutzer find ich die „Vorteile“ eher so … *gähn*. Als echt einzig nützlich scheint mir die Bookmark-/Notiz-Funktion zu sein – je nach dem, ob das auch wirklich unter Usability-Aspekten gebaut wurde. Alle anderen so genannten Vorteile sind m.M.n. Standard. Eine vergleichbare App, die keine Vorschlagsfunktion bzw. on-the-fly-Suche bietet, käme mir nicht aufs Gerät oder würde sofort wieder runter fliegen.

    Witzig auch: es klingt, als würde man sich offen halten für technische Updates Geld zu verlangen. Das wäre ja mal absoluter BS. Für Inhalts-Updates erneut zur Kasse zu bitten finde ich legitim, aber ich glaube nicht, dass sich das durchsetzen wird.

  3. Jan Spoenle
    Jan Spoenle sagt:

    Die App dupliziert tatsächlich Funktionen, die andere Apps möglicherweise nicht besser, aber zumindest deutlich günstiger bis kostenfrei anbieten. Zudem finde ich schade, dass die App nicht gleich „universal“ angeboten wird, denn Textkonsum und die Arbeit mit juristischen Sachverhalten unterwegs klappt doch auf dem iPad ungleich besser.

    Vielleicht handelt es sich ja aber um einen ersten Testballon. Schön und wirklich nützlich fände ich, wenn in naher Zukunft ein digitaler Schönfelder für das iPad das Licht der Welt erblicken würde – inklusive Abonnement für Updates, die das lästige Nachsortieren ersparen und der Möglichkeit, digitale Notizen wie Verweise und Kommentare bzw. Lesezeichen über Updates hinweg synchron zu halten. Dafür wären sicher eine Menge Leute bereit, entsprechend zu investieren. Alleine das gesparte Gewicht!

  4. Christian
    Christian sagt:

    Gesetze gibt es auch kostenlos und jeweils auf dem aktuellen Stand unter http://www.gesetze-im-internet.de. Eine passende App, die diese Daten abruft, sollte nicht schwer zu programmieren sein. Und natürlich nicht nur für’s Iphone, sondern auch für Android erhältlich sein. Für eine solche App würde ich auch einen etwas höheren Betrag zahlen, für die dann vom Bund aktualisierten (und damit vom Steuerzahler bereits bezahlten) Inhalte allerdings nichts mehr.

    Wer programmiert soetwas?

  5. Gast
    Gast sagt:

    für mich als Laien war die die kostenlose App „Arbeitrecht“ vom Programmierer Michael Boldt völlig ausrechend als erste Informationsquelle.Und oben drauf bietet mir die App auch schon ein Vorauswahl an Rechtsanwälten.

  6. Jens Menges
    Jens Menges sagt:

    Nicht die Gesetzestexte, aber die Bereitstellung der Datenbank unterliegt doch auch dem Urheberecht oder? (bin kein Jurist)

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