Dr. Carsten Ulbricht ist Rechtsanwalt bei der Kanzlei Diem & Partner in Stuttgart. Auf Einladung der MFG Innovationsagentur für IT und Medien hat er am 13.10.09 einen Vortrag gehalten zum Thema „Twitter in der Unternehmenskommunikation“.
Die Veranstaltung hat im Internet deutliche Spuren hinterlassen. Auf der Internetseite zur Veranstaltung war schon im Vorfeld ein „Audiostreaming“ angekündigt und jetzt stehen die MP3-Dateien weiterhin zum Anhören bereit. Den Teilnehmern der Veranstaltung wurde WLAN zur Verfügung gestellt und sie wurden zum Twittern aufgefordert, was zu 30 Beiträgen (sog. „Tweets“) schon während der Veranstaltung geführt hat. Einen Blogger habe ich gefunden, der Carsten Ulbrichts Vortrag offenbar live gebloggt hat. Im Nachgang hat Carsten Ulbricht seine Folien zum direkten durchblättern online gestellt.
Für die Übertragung des Tons wurde die „Radio 2.0“-Plattform 1000MIKES eingesetzt. Damit kann man inzwischen Radio nicht mehr nur mit dem Handy machen, sondern auch mit einem an den Rechner angeschlossenen Mikrofon in vernünftiger Tonqualität. Die MFG hat einen eigenen „Radiokanal“ eröffnet. Während der Veranstaltung konnte dort der Live Stream gehört werden. Nach der Veranstaltung wird der automatisch als MP3 ins Archiv gestellt. Dass dort zwei Teile zu finden sind, dürfte auf einen Verbindungsabbruch zurückzuführen sein.
Die Präsentationsfolien wurden auf slideshare hochgeladen. Dort werden sie so umgewandelt, dass sie (per Flash) direkt im Browser angezeigt werden und durchblätterbar sind. Hinter dem Kästchen mit dem „Embed“ auf slideshare verbirgt sich ein Code-Schnipsel. Fügt man das in die eigene Seite ein, erscheint dort die Präsentation. So habe ich das hier im Blog gemacht.
A propos: Sowohl 1000MIKES als auch slideshare haben wir bei meinem Workshop „Web 2.0 in der Praxis“ vergangene Woche ausführlich behandelt.
Nicht dass wir uns falsch verstehen: Ich finde das super, solche Veranstaltungen der Online-Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Und es ist auch absolut richtig, das einfach mal zu machen, auch wenn es nicht gleich perfekt wird. Aber das heißt ja nicht, dass man es nicht noch besser machen kann. Und vielleicht ist das auch schon in Arbeit. Hier meine Vorschläge:
Ohne die Online-Aufbereitung hätte ich wahrscheinlich nie von der Veranstaltung erfahren. Den Hinweis bekam ich von RA Michael Seidlitz über Twitter und habe den Tipp auch gleich weitergegeben und im JuraWiki verlinkt.
Nach zwei Tagen wurde die Präsentation bereits 177 Mal abgerufen. Die MP3-Dateien hatten 581 (Teil 1) bzw. 202 (Teil 2) Hörer.
Ralf Zosel says:
Heute bin ich auf das Weblog von Matthias Zellmer gestoßen, der auch über die Veranstaltung berichtet.