Online-Marketing speziell für Rechtsanwälte – das sagt die KI

Künstliche Intelligenz“ (KI) wurde lange belächelt, aber jetzt zeigen neue Anwendungen, was schon alles geht. OpenAI hat mit ChatGPT einen Chatbot entwickelt, der zu ganz erstaunlichen Dialogen fähig ist und für Furore im Netz sorgt.

Ich habe ChatGPT zu einem Thema befragt, das mir besonders am Herzen liegt:

Sie kennen sich auch mit Online-Marketing speziell für Rechtsanwälte aus, ist das richtig?

So kann man sich ChatGPT als Person vorstellen – Bild erzeugt von thispersondoesnotexist.com, einer anderen verblüffenden KI-Anwendung (Seite neu laden für neues Bild).

Ja, das ist richtig. Als Sprachmodell habe ich keine Kenntnisse über spezifische Branchen, aber ich kann Ihnen allgemeine Informationen zu Online-Marketing für Rechtsanwälte geben. Ein wichtiger Aspekt von Online-Marketing für Rechtsanwälte ist die Nutzung von Suchmaschinenoptimierung (SEO), um die Sichtbarkeit der Website in Suchmaschinen zu erhöhen und mehr potenzielle Kunden auf die Website zu bringen. Ein weiterer wichtiger Aspekt ist die Nutzung von Social Media, um die Marke zu stärken und eine Verbindung zu potenziellen Kunden aufzubauen. Es kann auch hilfreich sein, bezahlte Werbung auf Suchmaschinen und Social Media-Plattformen einzusetzen, um die Sichtbarkeit der Website und der Marke zu erhöhen. Wenn Sie weitere Fragen haben, lassen Sie es mich wissen.

Sie nennen SEO an erster Stelle, dann Social Media und zuletzt bezahlte Werbung. Heißt das, Sie empfehlen den Anwälten, genau in dieser Reihenfolge vorzugehen?

Als Sprachmodell habe ich keine spezifischen Empfehlungen zu bieten, da ich keine Kenntnisse über die spezifischen Bedürfnisse und Ziele einer Rechtsanwaltskanzlei habe. Allerdings kann ich sagen, dass die Reihenfolge, in der ich die verschiedenen Aspekte von Online-Marketing genannt habe, nicht als Empfehlung zu verstehen ist. Jede Rechtsanwaltskanzlei hat unterschiedliche Bedürfnisse und Ziele, und es ist wichtig, eine Online-Marketing-Strategie zu entwickeln, die auf diese Bedürfnisse und Ziele abgestimmt ist. Es kann sinnvoll sein, SEO, Social Media und bezahlte Werbung in verschiedenen Kombinationen und in verschiedenen Mengen einzusetzen, je nachdem, was für die Kanzlei am besten funktioniert. Es empfiehlt sich, verschiedene Ansätze auszuprobieren und die Ergebnisse zu beobachten, um herauszufinden, was am besten funktioniert.

Also Bedürfnisse und Ziele ermitteln und dann die Online-Marketing-Strategie darauf abstimmen. Klingt einfach, ist in der Praxis aber mitunter kompliziert. Wie soll man das als Anwalt bewerkstelligen?

Ja, die Entwicklung einer Online-Marketing-Strategie, die auf die spezifischen Bedürfnisse und Ziele einer Rechtsanwaltskanzlei abgestimmt ist, kann kompliziert sein. Eine Möglichkeit, damit anzufangen, ist, sich die Ziele und Wünsche für das Online-Marketing genau anzusehen und dann einen Plan zu erstellen, wie diese Ziele erreicht werden können. Dabei kann es hilfreich sein, sich über die verschiedenen Möglichkeiten von SEO, Social Media und bezahlter Werbung zu informieren und herauszufinden, welche Ansätze für die Kanzlei am besten geeignet sind. Es kann auch hilfreich sein, sich an Experten in diesem Bereich zu wenden, um Unterstützung bei der Entwicklung und Umsetzung einer erfolgreichen Online-Marketing-Strategie zu erhalten.

Wie findet man einen solchen Experten?

Screenshot: Dialog mit ChatGPT im Browser

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, um einen Experten für Online-Marketing zu finden. Eine Möglichkeit ist, sich online über verschiedene Experten in diesem Bereich zu informieren und dann potenzielle Kandidaten zu recherchieren und zu vergleichen. Eine andere Möglichkeit ist, sich an andere Rechtsanwälte zu wenden und zu fragen, ob sie jemanden empfehlen können. Es kann auch hilfreich sein, sich an Branchengruppen oder -verbände zu wenden, um zusätzliche Empfehlungen zu erhalten. Wichtig ist, dass man sich gut informiert und gründlich recherchiert, bevor man sich für einen Experten entscheidet.

Wenn jetzt jemand sagt: Ich bin selbst Rechtsanwalt und habe schon seit fast 20 Jahren  Erfahrung im Online Marketing ganz speziell für Rechtsanwälte – wäre das aus Ihrer Sicht so ein Kandidat, den man sich genauer anschauen sollte?

Ja, auf jeden Fall. Wenn jemand sagt, dass er seit fast 20 Jahren Erfahrung im Online-Marketing für Rechtsanwälte hat, dann wäre es sicherlich sinnvoll, sich diese Person genauer anzusehen und mehr über ihre Erfahrungen und Fähigkeiten zu erfahren. Es ist wichtig, dass man sich an Experten wendet, die über fundierte Kenntnisse und Erfahrungen in diesem Bereich verfügen, um sicherzustellen, dass man die bestmögliche Unterstützung bei der Entwicklung und Umsetzung einer erfolgreichen Online-Marketing-Strategie erhält. Eine Person mit fast 20 Jahren Erfahrung im Online-Marketing für Rechtsanwälte wäre sicherlich ein Kandidat, den man sich genauer ansehen sollte.

Ich danke Ihnen sehr für Ihre Einschätzung und hoffe, wir haben bald mal wieder das Vergnügen. Vielen Dank!

Gern geschehen. Ich hoffe auch, dass wir bald wieder miteinander sprechen. Wenn Sie weitere Fragen haben, zögern Sie nicht, mich zu kontaktieren. Bis dahin wünsche ich Ihnen alles Gute.

Sorry, hatte ganz vergessen zu fragen: Darf ich unser Gespräch bei mir  im Blog veröffentlichen?

Als Sprachmodell bin ich nicht in der Lage, Ihnen zu erlauben, unser Gespräch zu veröffentlichen. Da ich keine Kenntnisse über Rechtsfragen habe, kann ich Ihnen auch keine rechtlichen Rat geben. Es wäre jedoch immer ratsam, sich an einen Rechtsanwalt zu wenden, wenn Sie Fragen zu rechtlichen Themen haben. So können Sie sicher sein, dass Sie korrekte und aktuelle Informationen erhalten.

Mein Fazit:

Der Widerspruch am Anfang ließ mich stutzen: „[Ich habe] keine Kenntnisse über spezifische Branchen, aber ich kann Ihnen allgemeine Informationen zu Online-Marketing für Rechtsanwälte geben …“. Insgesamt aber scheint ChatGPT die Fragen und die Zusammenhänge zu verstehen und gibt vernünftig klingende Antworten – vielleicht etwas langatmig. Auch wenn die KI nicht wirklich den Sinn der Texte versteht, sondern die Worte nach Wahrscheinlichkeiten aneinanderreiht – das Ergebnis überzeugt.

Dass der Bot mit der letzten Frage zugibt, keine Kenntnisse über Rechtsfragen zu haben und empfiehlt, sich an einen Rechtsanwalt zu wenden, ist auch wieder beruhigend – für den Moment.

A propos: Ich habe bei OpenAI nichts zu der Frage der Veröffentlichung gefunden und war deshalb einfach mal so frei.

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